Kuennecke

Einfach mal reinschnuppern

Drei Wochen lang hat uns Andre von der Realschule Brede in Brakel tatkräftig unterstützt. Im Rahmen seines Schulpraktikums hat er in verschiedene Unternehmensbereiche Einblick erhalten und seine Erlebnisse in folgendem Praktikumsbericht zusammengefasst.

"Ich habe bei der Firma Otto Künnecke ein dreiwöchiges Praktikum vom 21.06-11.07.2018 absolviert. Dabei habe ich mich nicht genau auf einen Beruf festgelegt, sondern ich bin jeden Bereich durchlaufen. Die ersten zwei Tage war ich in der Konstruktion. Zu den Aufgaben dort gehörte das Erstellen und Zeichnen von Skizzen am Computer. Diese werden nach Fertigstellung in die Produktion geschickt und dort angewendet. Dieser Bereich war sehr interessant, da man dort erfahren hat, wie wichtig Arbeitsvorbereitung ist. Da ich dort eine Skizze für ein „Mensch Ärgere Dich Nicht“ Spiel entwickelt habe, sollte ich sie am nächsten in der Zerspanung anwenden. In ein Blech wurden mit der Fräsmachine die Löcher für das Spielbrett gefräst. Das Blech sollte dann in eine PVC-Platte hineingelegt werden. Dafür musste man aber erst etwas von der Platte ausheben, um Platz für das Blech zu haben. Diese Arbeit wurde ebenfalls mit der Fräsmaschine erledigt. Danach musste ich nur noch die Farbkopie unter das Blech legen, alles festschrauben, schleifen und das Spiel war fertig. Hier hat mir besonders gut gefallen, dass ich die erstellten Skizzen benutz habe und den ganzen Bauprozess des Spiels sehen konnte. Am nächsten Tag habe ich dann noch einen elektronischen Würfel gebaut, der für das Spiel geeignet ist.

Die nächsten Tage war ich dann in dem elektrischen Bereich. Ich musste Kabel an Modulen und Schaltkästen montieren. Zu meinen Aufgaben hier gehörte das Löten, Abisolieren und Befestigen von Kabeln. An zwei Tagen musste ich ein Druckluftmodul fertigstellen. Dabei war es wichtig auf die Farbtabelle zu achten, um keine Kabel falsch zu montieren. Dies war ebenfalls sehr interessant, da ich nicht wusste dass die Elektronik so wichtig ist. Danach habe ich Metallwinkel gefeilt und entkantet. Diese wurden dann in eine sehr große Machine eingebaut, die Reisepässe lagern und transportieren kann. Den Tag danach habe ich mich mit dem Transport von Waren beschäftigt. Ich musste Produkte auf den Lkw aufladen und sichern. Diese haben wir dann in das Außenlager gebracht und dort abgeladen. Die folgenden vier Tage habe ich mich mit dem Aufgabenbereich Programmieren beschäftigt. Dies sah am Anfang sehr kompliziert aus, aber nach Erklärung ging es besser. Ich musste z.B. ein Spiel mit Ameisen programmieren. Die Tage danach war ich in der Forschung. Dort habe ich mit der Sps ein Förderband programmiert. Dies war dafür gedacht um z.B. Kreditkarten zu transportieren. Hierbei hat mich die Wichtigkeit des Programmierens beeindruckt. Denn schon ein kleiner Fehler, kann die Maschine zum Stoppen bringen. Außerdem habe ich auf einer Internetseite einen Getränkeautomaten und ein Ping Pong-Spiel programmiert. Das habe ich am Anfang gemacht, da es kein richtiges Programmieren, sondern eine „Vereinfachung“ ist. Die letzen drei Tage war ich im Bereich Marketing. Dort musste ich das erstellte Brettspiel vermarkten. Ich musste mir Gedanken um meine Zielgruppe, die Verkaufsstrategie und die Werbung machen. Dies habe ich mit Power Point erstellt und nachher präsentiert. Weitere Aufgaben im Marketingbereich waren Arbeiten und Verbesserungen an der Internetseite, Sortieren von Katalogen und Arbeiten mit den Microsoft Office Programmen. Das Praktikum war ein guter Einblick in das Berufsleben, da man sich etwas erst vorstellen kann, wenn man es schon mal gemacht hat. Weitere Aufgaben im Marketingbereich waren Arbeiten und Verbesserungen an der Internetseite, Sortieren von Katalogen und Arbeiten mit den Microsoft Office Programmen. Das Praktikum war ein guter Einblick in das Berufsleben, da man sich etwas erst vorstellen kann, wenn man es schon mal gemacht hat."

Wir bedanken uns bei Andre für die tolle Arbeit, die er bei uns gemacht hat und wünschen ihm jetzt erst einmal wohlverdiente und stressfreie Sommerferien und später einen guten Start ins Berufsleben - vielleicht bei uns :)!

"Toller Einsatz auf ganzer Linie. Wir haben uns über Andres Besuch sehr gefreut und sind gespannt, für welchen Berufsweg er sich entscheidet."

Natascha Schmidt
Personalassistenz